ENDEARMENT Blog


Neue Konzerte im Mai
29. März 2010, 09:38
Filed under: Konzerte

Im Mai geht’s endlich mal wieder auf die Bühne nach einer langen Zeit der selbstgewählten Konzertabstinenz. Am 6. Mai spielen wir im Sonic Ballroom – Cologne’s Finest Punkrock Club – mit einer Truppe namens PG. Lost aus Schweden, genauer gesagt Norrköping. Wenn die live so gut sind wie auf Festplatte könnte das eine feine Sache werden. Überhaupt muss man ja sagen, dass die Schweden das Musizieren sehr gut drauf haben. Das hat vier Gründe:

1. Kriegen sie von ihrem skandinavischen Wohlfahrtsstaat kostenlos Proberäume gestellt.

2. Sind ihre Eltern alle im Beamtenapparat untergebracht (Staatsquote von über 50%) und haben deshalb genug Geld, um ihren Kindern frühzeitig Instrumente zu kaufen und für Musikunterricht zu sorgen.

3. hat Wasa-Knäckebrot ordentlich Kohlenhydrate.

4. Ist es in Schweden monatelang dunkel, so dass viele Schweden schonmal für einige Wochen im Proberaum versacken, weil sie nicht merken, dass bereits ein neuer Tag angefangen hat.

Alles beste Voraussetzungen, um gute Musik zu machen. Daher wird der Abend mit Sicherheit eine Granate. Wir sehen uns an der Theke!

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Am 7. Mai spielen wir vielleicht noch irgendwo, Informationen demnächst an dieser Stelle, am 8. Mai jedenfalls, dem Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation, werden wir in der Reilstraße 78 in Halle/Saale aufspielen. Dort ist ein Festival mit acht Bands – verschiedenen! -, von denen wir bisher glaube ich nur Daturah kennen. Mit denen musizierten wir irgendwann mal im AK 44 in Giessen und die machten so Wanddruckmusik Richtung Mogwai, wenn mich meine Erinnerungen nicht trüben. Die anderen Bands, die in Halle spielen, heißen: Stakeout, Snob Value, Classless Kulla, I’m Not A Band, Dadajugend Polyform, Ira Atari & Rampue. Ich bin gespannt.

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’ne Mucke in Ö
31. Oktober 2009, 13:50
Filed under: Konzerte

Ich hasse Musikerjargon. Das soll hier endlich mal festgehalten werden. Deswegen: Nächsten Samstag spielen wir keine Mucke, kein Konzi und auch keinen Gig! Sondern ein Konzert, im JZ Oerlinghausen. Das liegt bei Bielefeld, genauere Informationen über die Niklaas-Luhmann-Stadt demnächst an dieser Stelle im Konzertbericht.

Aber wir sehen uns ja vorher noch – und zwar im JZO am nächsten Samstag so gegen 21 Uhr. Es spielen noch zwei andere Bands, nämlich „Part Time Bandits“ und „Knowskools“.

Infos und weiterführende Links hier:

http://jzo.de/



Erstklassige Sause in der Villa
15. April 2009, 13:49
Filed under: Konzerte

Trotz schönen Wetters waren die Aussichten auf einen vergnüglichen Abend am letzten Samstag zunächst eher verhalten: Schon die Fahrt ins ostwestfälische Bünde weckte in mir unangenehme Erinnerungen an Zeiten, in denen ich mich in dieser tristen Stadt aufhielt, um gegen Nazis zu demonstrieren oder konspirativen Versammlungen beizuwohnen. Als wir uns der Villa dann näherten, mussten wir feststellen, dass die Information, das autonom verwaltete Zentrum befinde sich nach zahlreichen, von der Stadt erzwungenen Umzügen nun in einem Container, tatsächlich zutrifft.

Als wir jedoch diesen Container betraten, gingen uns beinahe die Augen über: eine magische Box, die von außen wie eine Streichholzschachtel aussieht, aber von innen eine urgemütliche Konzertstube bereithält – mit Barbereich, Bühne und (ausgelagertem) Sofa-Biergarten. Während eine reizende Dame für uns eine ausnahmsweise mal schmackhafte Pasta zubereitete, begrüßten wir unsere heutigen Mitstreiter: unsere buddies von The Dallas Hannover aus Gießen (Widerspruch!) und die kurze Zeit später eintreffenden Anorak-Jacken aus Bielefeld.

Nach der obligatorischen, die Reihenfolge betreffenden Auslosung und dem Bühnenaufbau ging es dann los: Erst die grandiosen Dallas-Hannover-Gießener, deren leicht an Botch erinnernder Brachialsound neuerdings durch verschachtelte Grooveparts bereichert wird, dann wir – und zwar mit einem neuen Bandmitglied am Mikro. Weil Felix wegen eines akuten Halsverschluss- und Luftwegvirus‘ leider nicht singen konnte, übernahm rasch unser in der Bielefelder Innenstadt erworbenes rosa Einhorn Jaques diese Rolle – leider sang er etwas zu leise. Trotzdem, so berichtete mir später mein Halbbruder Jean-Pierre Noel Lenhard von TDH, hätten wir gerockt, was natürlich runtergeht wie Öl.  Zum Abschluss dann kamen noch die lieb klingenden, aber nichtsdestotrotz guten Anorak, deren Mucke sich von anfänglich blumfeldeskem Kitsch zu AC/DC (Hell’s Bells!) variierendem, teilweise Steely Danish klingendem Postrock zu einem furiosen Ende steigerte.

Ein runder Abend.



Willkommen auf dem Endearment Blog!
15. April 2009, 07:04
Filed under: Konzerte

Hier gibt es bald mehr…